Sonntag, 9. Juli 2017

#Bergdoktor-Urlaub am Wilden Kaiser


Endlich - Urlaub :-)

5 Tage Tirol und vollkommene Entspannung.

Wie ihr dem Titel entnehmen könnt, bekenne ich mich zum absoluten Fan der Serie                                                           "Der Bergdoktor".

Die Serie wird seit 2007 an einem der schönsten Orte in Österreich gedreht - am Wilden Kaiser in Tirol.
Wir konnten hier die Liebe zur Bergwelt und zum Bergdoktor hervorragend kombinieren. Wobei ich erwähnen möchte, dass zunächst das Wandern eher die Leidenschaft meines Mannes und die Liebe zum Bergdoktor dann eher die meine war.

Ausgangspunkt war also zunächst für beide ein anderer, um unsere Wanderschuhe einzupacken und uns auf den Weg zum Gruberhof zu machen. Das war unsere Pension, die sich oberhalb des im Film benannten Gruberhofs am Bromberg befindet. Zu Fuß erreicht man bequem den Drehort von unserer Pension in 20 Minuten.


Nach 20 Minuten kommt man um diese Ecke und hat einen herrlichen Blick auf den Gruberhof.


Hereinspaziert.... Bromberg 6 - Köpfting - das ist die eigentliche Adresse.

Der Hof ist ca. 400 Jahre alt und die Besitzer nutzen das Haus außerhalb der Dreharbeiten weiterhin zur Bewirtschaftung der Flächen und Versorgung des Viehs. Die Räume dürfen von den Besitzern genutzt werden, allerdings müssen die Filmrequisiten in jedem Zimmer so belassen bleiben, wie sie die Filmcrew nach dem Dreh verlässt. 



In Söll befindet sich der Heimatberg des Hofes, der Bromberg.


Jeder Fan wird dieses Bild kennen - wir haben es von der Bergterrasse aus aufgenommen, auf welcher die Familie Gruber schon viele Probleme gelöst, aber auch viele Streitereien ausgefochten hat. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick nach Söll und die umliegenden Berge.




Und diese Aussichten haben mich dann doch für das Wandern allmählich immer mehr erwärmen können. Es ist fantastisch, wie man beim Wandern alles hinter sich lassen kann, die Ruhe erfahren darf und dabei wieder zu sich finden kann. 
Die Berge schenken demjenigen ihre Magie, der es zulässt, sich verzaubern zu lassen.



Ich habe die Bilder absichtlich nicht bearbeitet und finde "au nature" kommen sie so perfekt rüber, wie die Natur, in der sie entstanden sind!

Aber jetzt geht`s weiter mit dem eigentlichen Thema...


Hier leben, lieben und streiten sich die Mama, Martin, Hans und Lilli Gruber.


Die Bergdoktorpraxis befindet sich in Ellmau. Es gibt einen herrlichen Bergdoktorrundwanderweg, der sich über einen Teil des Jakobsweges in Tirol zieht. Die Praxis befindet sich in einem alten Bauernhof, der eigentlich abgerissen werden sollte. Er ist heute nicht mehr bewohnt.


Ich glaube, jetzt reicht es aber dann auch mit den Schnappschüssen zu meiner Bergdoktorbegeisterung.
Hans Sigl ist aber auch ein Sahneschnittchen - Schlag Obers, wie der Österreicher sagt :-)


Am Ende habe ich aber festgestellt, dass mich die serienbegeisterten Mitstreiter an den Filmsets eher dazu gebracht haben, mich mehr und mehr von dieser Vermarktung abgestoßen zu fühlen und ich wendete mich relativ schnell dem eigentlichen Highlight zu - den Bergen und ihrer unglaublich beeindruckenden Vielfalt ihres Zaubers.
Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, wie wunderschön die Umgebung des Wilden Kaisers ist. Unendlich viele Möglichkeiten bieten sich, um vom Alltag sehr, sehr schnell Abstand zu gewinnen. 
Wander, E-Biken, Fotografieren, Baden gehen, oder einfach nur im Liegestuhl ein gutes Buch lesen. Ja, dazu hatte ich die letzten 3 Jahre durch meine Ausbildung wenig Gelegenheiten und wenn ja, dann konnte ich - aufgrund des Prüfungsstresses - nur bedingt diese Momente genießen.




Das Bild entstand morgens in der Früh um 8.00 Uhr auf der Tanzbodenalm. Das Frühstück dort in der Sonne - fernab von Lärm und Gestank - war wirklich köstlich.


Blick über den Tanzbodensee zum Wilden Kaiser. Der See wurde angelegt, um auch in schneefreien Wintermonaten die Pisten für die Skifahrer zu preparieren.
Als wir den See besuchten, wurde er von einer Entenmama zum Schwimmunterricht für ihre 7 Entchen genutzt. Mensch und Tier teilen sich gleichermaßen den neu entstandenen See.





Himbeeren, wilde Erdbeeren - alles wächst in Hülle und Fülle am Wegesrand.


Ein Schnappschuss, der mich wirklich sehr begeistert!


Ich habe noch einige Fotos aus diesem Urlaub mitgebracht, die ich in einem meiner nächstens Posts gerne vorstellen möchte. 

Dass ich jemals Posts "in Vorrat" haben würde, habe ich mir auch nicht vorstellen können - aber es stehen schon 2 DIY`s in der Warteschlange, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. 

Mal sehen, für was ich mich nächste Woche entscheiden werde...

Ich wünsche Euch auf jeden Fall einen guten Start in die Woche und freue mich - wie immer - auf Eure Feedbacks.

Alles Liebe
 Petra

Freitag, 23. Juni 2017

Gartenansichten


Hallo alle zusammen :-)

An sich(t) haben wir einen Minimini-Garten, dennoch haben wir es -glaube ich - sehr gut hinbekommen, uns eine fantastische Oase zur Erholung zu schaffen..
Ich habe Euch deshalb kleine Gartenansichten vorbereitet, von welchen ich hoffe, dass sie Euch gefallen werden.

Der Lebensraum Garten ist seit unserem Umzug in den warmen Monaten zum Lebensmittelpunkt geworden, wenn wir zuhause sind.
Im Vergleich zur Gartenterrasse vorher, hat dieser kleine Fleck GRÜN ganz viel Lebensqualität in unsere Freizeit gebracht.
Da gehört es natürlich dazu, dass man es sich auch ein wenig schön macht!

Hier meine 1. Gartenansicht...


Am Ende des Weges befindet sich ein Gartentürchen, so dass der Weg wirklich Sinn gemacht hat. Vorher war dort Wiese und ein unansehnlicher Trampelpfad.
Also, ich finde ihn wunderschön und freue mich täglich darüber.
Unten links im Bild kann man vor dem Brunnen meinen ersten Versuch zum Thema "Gestalten mit Ton" erkennen. Ich habe einfach feinen Beton aus dem Baumarkt genommen (der dann aber immer noch ziemlich grob ist) und war für den Anfang ganz zufrieden. In meiner derzeitigen Einrichtung bin ich für die kreativen pädagogischen Angebote zuständig. Daher werde ich mich erneut an das Thema Ton vagen und mit Schmuckbeton Amulette für eine Kette mit den Müttern herstellen. Ich werde Euch berichten...

Gartenansicht Nr. 2...

In diese Schale habe ich Hauswurz gepflanzt, die mich völlig überrascht haben, als sich die Blüten geöffnet haben - seht selbst...




Die sind doch wirkliche Schönheiten, oder?


Gartenansicht Nr. 3...


Nicht weniger schön präsentieren sich unsere Petunien. Vor einem Jahr habe ich diese Metallgitter, als Teil eines Regals günstig im Baumarkt erstanden und seitdem lag es im Garten herum. Dann dachte ich, als ich einen Platz für die Petunien suchte, dass es vielleicht witzig wäre, wenn sie sich ihren Weg durch die Gitterstäbe bahnen könnten. Wie ihr seht, das tun sie dann jetzt auch :-)

Gartenansicht Nr. 4...



In diese Shabby-Lampen habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Ich hatte mal nicht dieses Zögern "Soll ich - soll ich nicht" verspürt. Ebenso war mir egal, was auf dem Preisschild stand. Ich habe einfach nur zugegriffen und habe es gar keinen Tag bereut.


Sie haben den Winter überlebt und leuchten uns zu jedem schönen Sommerabend auf der Terrasse.

So, dann werde ich mich auch schon wieder verabschieden. Ich habe heute einen sehr wichtigen Abend vor mir. 
Ich "Altes Mädchen" gehe nochmal auf (m)einen Abschlussball. Heute erhalte ich mein Diplom und das ist ein superkalifragilistischexpialigetisches Gefühl - ja, ja, ja,....


Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende. Das Wetter lässt uns viele Möglichkeiten offen, die nächsten 2 Tage in vollen Zügen zu genießen.

Bis bald
Eure Petra





Donnerstag, 15. Juni 2017


Ich bin wieder zurück!!!

Wie Ihr in meinem Titelfoto schon lesen könnt, wir haben unsere "Alte Heimat" verlassen und uns noch einmal komplett neu orientiert. WARUM?

Wir haben erkannt, dass die Form der Generationswohnens uns zu sehr von unserem eigenen Leben entfernt hatte. Der Zufall wollte es, dass wir hier, in unserem neuen NEST gelandet sind.
Wir haben uns verkleinert, leben nun in einer wunderschönen Zweizimmerwohnung mit Garten und Stadtterrasse, sehr liebenswerten Nachbarn und mit direktem Zugang in den Sheridan-Park.
Was wollen wir mehr???

2015 habe ich meinen letzten Post geschrieben, weil mich meine Ausbildung zu sehr eingenommen hatte, als dass ich noch den Kopf frei gehabt hätte, um regelmäßig meine Posts zu schreiben. 
Entweder richtig, oder gar nicht! Dieses Motte habe ich auch beibehalten.

Meine Ausbildung zur Erzieherin habe ich diesen Monat "überstolz" mit der Note 1 abgeschlossen.
3 Jahre harte Ausbildung und nun kann ich meinen Traumberuf ausüben. Die letzten Jahre raubten mir sehr viel Zeit aus meinem Privatleben. Ich habe stundenlang gelernt, in jeder Prüfung gebibbert und mein Bestes gegeben. Dabei habe ich mich neu kennen lernen dürfen, habe viele Einstellungen geändert, meine Werte überdacht und habe viele neue hinzugewonnen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich nicht - wie gewohnt - durchschnittlich abgeschlossen, sondern gehöre zu den Besten.
Das war die ganzen Mühen und Entbehrungen wert. Ich kann nur jedem raten seinem Herzen zu folgen und das zu tun, was ihm Spaß macht - auch im beruflichen Leben. 

So, jetzt aber zurück zum Thema: Unser neues Nest....

Herzlich Willkommen...

im Stadtteil Pfersee - unserem neuen Zuhause in Augsburg.

Da wir die meiste Zeit für und in unserem Garten derzeit verbringen, habe ich Euch die  ersten Schnappschüsse auch aus dem Garten mitgebracht.


Wir sind erst am Anfang, haben aber schon viele unserer Wünsche umsetzen können. Wichtig war uns, dass wir verschiedene Themenbereiche einbringen. So haben wir einen Brunnen gefunden, der uns beiden gefällt, einen Weg installiert (den werde ich beim nächsten Mal vorstellen) und haben Beete angelegt. Wir lieben jede Art von Funkien und grünen Bodendeckern, Rosen und Kräuter.


Der Frauenmantel trifft direkt in mein Gartenherz. Er ist nicht nur eine wunderbare Frauenpflanze (Tee), nein er schenkt auch jeden Morgen oder nach einem Regen Perlen von Tau- und Wassertropfen. In einem Kräuterseminar habe ich erfahren, dass die Frauen früher diese Tropfen sammelten und sich ihre Haut damit einrieben. Es galt damals als Schönheitselixier. Die Blüten verwende ich gerne als Beikraut für einen Rosenstrauß. Das ergibt eine zauberhafte Harmonie.


Der Drahtkorb und das Deckchen sind meine neuen Errungenschaften zum Thema Sommerdeko in der Wohnung. 



 Luise und


Alma leben auch noch nicht lange bei uns. Ich habe von einer lieben Freundin eine Badewanne aus Zink "zugeschanzt" bekommen und für mich stand fest, dass das eine Badegelegenheit für neue Mitbewohner werden müsste. 
Goldfische waren mein erster Gedanke, den mein Mann nicht mitgehen konnte, da wir Katzen haben.
Und dann traf ich beim Einkaufen Luise und Alma. Wie es aussieht, fühlen die beiden sich sehr wohl in unserem Garten und mit den Katzen haben sie auch keine Probleme. 
Ich frage mich gerade, warum ich die Wanne nicht komplett fotografiert habe - hm, das werde ich nachholen.


Ein weiterer Bereich, der komplett neu gestaltet werden musste und noch lange nicht fertig ist, ist unsere Stadtterrasse. Sie liegt direkt an unserer Küche - was liegt da näher, als daraus auch ein Refugium zu schaffen, dass der Küche und somit uns zugute kommen sollte. Ich habe in letzter Zeit viel über Selbstversorger und Urban Gardening gelesen und mich ein klein wenig infiziert. In den verschiedensten Behältern haben wir nun Kräuter wie Salbei, Schnittlauch, Zitronenthymian, Basilikum, Petersilie, Maggikraut, Zitronnenmelisse, Minze und Brunnenkresse gepflanzt. Zupfsalat in großen Töpfen liefert uns derzeit den täglichen Bedarf an "Grünzeug". Es macht Spaß zu beobachten, wie alles wächst, man erntet stolz, genießt kulinarisch und sorgt noch nebenbei für die Gesundheit. Ein Projekt, das noch weiter ausgebaut wird.


Natürlich wird auch im Garten auf die Deko geachtet!



Anny, unsere mittlerweile 16 Jahre alte Hundedame, genießt ihren Lebensabend in unserem Garten und in unserem Park. Unser Haus liegt direkt am Eingang dieses außergewöhnlich schön angelegten Sheridan-Parks.

Ende des 2. Weltkrieges übernahmen die Amerikaner in Augsburg die Kaserne, die auf diesem Park stand. Es entstand die Sheridankaserne, die die Geschichte von Augsburg mit prägte. Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte wurde das riesengroße Grundstück der zivilen Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt. Wenige Gebäude wurden mitten im Park erhalten und erinnern heute noch an die vergangene Zeit.


Dieser Park ist für uns ein wirklicher Schatz der Freizeit geworden. Er wurde so angelegt, dass er einem Flusslauf ähnelt. Durch die verschieden angelegten Beete, die sich durch den gesamten Park ziehen, erhalten die Besucher ein farbenfrohes Dufterlebnis.



Als wir diese Wohnung angeboten bekamen und wir feststellten, dass sie sich in einem völlig anderem Stadtteil befindet, als wir uns eigentlich ausgesucht hatten, hätten wir nie gedacht, dass wir uns dazu durchringen konnten, andere Wege zu gehen, als wir uns vorgenommen hatten.
Wir haben auf unser Bauchgefühl gehört und gewonnen. Öfters mal auf den Bauch zu hören ist bestimmt ein Ratschlag, den wir uns alle zu Herzen nehmen sollten.

Ich hoffe, dass ich noch den ein oder anderen mit meinem Post erreichen werde. Vielleicht gibt es auch neue Leser, die sich für meinen bestimmt veränderten Blog interessieren werden. Ich bin gespannt, freue mich auf jeden Kommentar und schicke somit meine ersten Grüße an Euch weiter.

Eure Petra